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Das leibliche Erleben 18.30-21.30

Von 15 Februar, 2019 18:30 bis 15 Februar, 2019 21:30

Das leibliche Erleben

Seminarleitung: Lisa Malin

„Es ist kein Wunder, daß dabei der Körper, welche solange der Minderschätzung gegenüber dem Geiste unterlag, wieder entdeckt wird.“(Jung GW 10 § 195)
Der Atem schwingt zwischen Körper und Seele, die sich gegenseitig spiegeln. „Was wir in der Atemarbeit tun, ist Belebung – und genauer gesagt: seelische Belebung.“ (Veening 1950)
In diesem Seminar möchte ich an der leiblichen Wahrnehmung, Durchlässigkeit und Entwicklung des Atems arbeiten. Mittels Körperübungen werden die Atembewegungsräume geöffnet und intensiviert. Durch bewusstes Wahrnehmen der Atembewegung (Ein-/Ausatem, Pause) verändert sich der Atemrhythmus.  Da der Atem einen unbewussten und bewussten Anteil hat, bedarf es einer tiefenpsychologischen Betrachtungsweise (Veeening – Jung). Eine bewusste leibliche Präsenz führt uns ins Erleben. Das Zulassen dessen, was aus der Tiefe kommt, verbindet uns mit unserem eigenen schöpferischen Grund. Daraus kann der Atem ins Gestalterische gehen wie Bewegung, Stimme usw.
Wir werden uns auch kurz mit den Biographien der Menschen beschäftigen, die mit dieser Atemarbeit und der Analytischen Psychologie in Verbindung stehen: Cornelis Veening, C.G. Jung, Aniela Jaffè, Lucy Heyer-Grote, Herta Grun, Ilse Middendorf, und Herta Richter.

„Wir selber sind ja zum Teil ebenfalls Natur; unser Körper und unser Unbewußtes sind Naturphänomene. In beiden beobachten wir Lebensvorgänge, die vom bewußten Mensch nicht gemacht sind. Darum kann unsere Bewßtwerdung oft nur von Erlebnissen ausgehen, die mit dem Körper verbunden sind. Der Körper des Menschen weiß manchmal mehr als sein Bewußtsein.“ (Birkhäuser-Oeri 1976)  

Bitte Matten oder Decken mitbringen!

Dieses Seminar ist ein Weiterbildungsseminar (nicht anrechenbar für die Ausbildung!)

Termin laut Semesterprogramm eingetragen von Petra Denk am 12.06.2018